Allgemeine Geschäftsbedingungen
Webmanufaktur Schmitz, Inhaber Phillip Schmitz, Richrather Straße 69, 40723 Hilden (nachfolgend „Auftragnehmer“). Stand: Oktober 2026.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über Webdesign, Logo- und Grafikdesign, Suchmaschinenoptimierung, Google-Ads-Betreuung, Hosting und Pflege, Website-Abos sowie Software (Individualentwicklung und Lizenzen).
(2) Die Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie Vereine und vergleichbare Institutionen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.
(3) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen schriftlich zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss und Leistungsumfang
(1) Angebote, Pakete und Ergebnisse des Preisrechners auf der Website sind unverbindlich. Ein Vertrag kommt durch schriftliche oder elektronische Auftragsbestätigung (z. B. per E-Mail) oder durch Beginn der Leistung zustande.
(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Paketbeschreibung. Darin genannte Korrekturschleifen sind enthalten. Weitere Änderungen und Zusatzwünsche werden nach Aufwand oder zu einem vorher vereinbarten Festpreis berechnet.
§ 3 Mitwirkung des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig und in geeigneter Form bereit. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung verlängern vereinbarte Termine entsprechend.
(2) Der Auftraggeber versichert, dass er an allen gelieferten Materialien die erforderlichen Rechte besitzt, und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Rechte beruhen.
(3) Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte und der Nutzung (z. B. Werbeaussagen, Impressum, Datenschutzerklärung, Werbeanrufe) ist der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsberatung.
§ 4 Abnahme
Der Auftraggeber prüft die fertige Leistung innerhalb von 10 Werktagen nach Bereitstellung und erklärt die Abnahme oder teilt wesentliche Mängel schriftlich mit. Erfolgt keine Rückmeldung oder wird die Leistung produktiv genutzt (z. B. Website veröffentlicht), gilt sie als abgenommen.
§ 5 Vergütung und Zahlung
(1) Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Bei Projekten ab 1.000 € netto werden 50 % bei Auftragserteilung und 50 % nach Abnahme fällig, sofern nichts anderes vereinbart ist. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen.
(3) Monatliche Leistungen (Website-Abo, Pflege, SEO- und Ads-Betreuung, Support) werden monatlich im Voraus berechnet. Werbebudgets für Google Ads zahlt der Auftraggeber direkt an Google.
§ 6 Laufzeit und Kündigung monatlicher Leistungen
(1) Website-Abos haben eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten und verlängern sich danach auf unbestimmte Zeit. Sie sind dann mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündbar.
(2) Für SEO- und Ads-Betreuung gilt die beim Paket angegebene Mindestlaufzeit, danach sind sie mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende kündbar. Hosting, Pflege und Support sind monatlich kündbar, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(3) Während eines Website-Abos stellt der Auftragnehmer die Website zur Nutzung bereit. Eine Übernahme der Website nach Ende des Abos ist nach gesonderter Vereinbarung möglich. Die Domain bleibt in jedem Fall Eigentum des Auftraggebers, sofern sie auf ihn registriert ist.
(4) Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail an info@schmitzwebart.de).
§ 7 Nutzungsrechte
(1) Mit vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber an individuell erstellten Logos, Designs und Websites die für den vereinbarten Zweck erforderlichen, zeitlich und räumlich unbeschränkten Nutzungsrechte. Bis zur vollständigen Zahlung ist die Nutzung nur widerruflich gestattet.
(2) Nicht ausgewählte Entwürfe, Vorarbeiten und offene Arbeitsdateien bleiben beim Auftragnehmer, sofern nicht anders vereinbart.
(3) Fremdbestandteile (z. B. Schriften, Bilddatenbanken, Open-Source-Komponenten) unterliegen den Lizenzbedingungen ihrer Rechteinhaber.
§ 8 Software und Lizenzen
(1) An Software-Produkten (z. B. VereinsKopf, CallKopf, KundenKopf, ZeitKopf) erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich unbegrenztes, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die erworbene Anzahl an Arbeitsplätzen bzw. die vereinbarte Lizenzstufe. Ein Anspruch auf den Quellcode besteht nicht.
(2) Bei Individualsoftware erhält der Auftraggeber die Nutzungsrechte für den eigenen Betrieb. Die Übergabe des Quellcodes und weitergehende Rechte können gesondert vereinbart werden.
(3) Updates und Support sind nur Bestandteil, wenn ein entsprechender Vertrag (z. B. „Updates & Support“ oder „Wartung & Support“) besteht. Fehler, die innerhalb von drei Monaten nach Abnahme gemeldet werden, behebt der Auftragnehmer bei Individualsoftware kostenlos.
(4) Der Auftraggeber ist für regelmäßige Datensicherungen verantwortlich.
§ 9 Gewährleistung
Mängel beseitigt der Auftragnehmer zunächst durch Nacherfüllung. Schlägt diese zweimal fehl, kann der Auftraggeber nach den gesetzlichen Vorschriften mindern oder zurücktreten. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt 12 Monate ab Abnahme, soweit gesetzlich zulässig. Gestalterische Ansprüche begründen keinen Mangel, solange die vereinbarten Vorgaben erfüllt sind.
§ 10 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Für Rankings in Suchmaschinen, den Erfolg von Werbekampagnen oder Ausfälle von Diensten Dritter (z. B. Google, Zahlungsanbieter, Telefonanbieter) wird keine Garantie übernommen. Bei Datenverlust haftet der Auftragnehmer nur für den Aufwand, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Auftraggeber entstanden wäre.
§ 11 Referenznennung
Der Auftragnehmer darf das Projekt mit Namen, Logo und Screenshots als Referenz nennen, sofern der Auftraggeber nicht widerspricht. Ein Widerspruch ist jederzeit in Textform möglich.
§ 12 Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen vertraulich. Soweit der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet (z. B. Hosting, Pflege, Software-Support), schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.